Wind von Bure – Vent de Bure

ventdebure.com

Die Aktionen in Nancy sind vom Juni auf den 27.- 29. September 2019 verschoben worden.

Von Freitag bis Sonntag gibt es vielfältige Möglichkeiten zu Information und Austausch.

Hier nun das Programm (endgültig!):

Freitag, 27. September

abends: wenn ihr schon da seid, laden wir euch zu einer Abendveranstaltung zu den alten und neuen Problemen um Cigéo ein. (Cigéo ist das geplante Atommüll-Lager in Bure).

Samstag, 28. September

Der Wind von Bure weht in Nancy!

Morgenprogramm: Begrüßung, Werkstätten zur Herstellung der Dekoration für einen bunten Nachmittag. Wir haben folgende Idee: da die Radioaktivität nicht sichtbar ist, wollen wir sie zeigen. Eure Kreativität ist gefragt!

Am Nachmittag: 14 Uhr: Treffen Cours Leopold im Zentrum von Nancy. Symbolische Aktionen. Bilder eines post-apokalyptischen Universums. Wie sieht die Welt nach einer radioaktiven Explosion aus?

am Abend: Konzerte, Ball der „Übeltäter*innen“ im Festsaal von Vendoeuvre (südwestlich vom Stadtzentrum auf der Höhe gelegen), erreichbar mit der Tram. Tolles Buffet mit selbstgemachten Leckereien!

Sonntag, 29. September

Nach einem guten Schlaf auf einem schönen Flecken Erde auf den Höhen von Vendoeuvre, wo ihr eure Zelte aufschlagen könnt, wollen wir über die Fragen sprechen, die uns am Herzen liegen:

1. die Frage der Beschäftigung bei Subunternehmen und Zulieferern im Nuklearbereich. Beitrag von Gilles Reynaud, Angestellter in der Atomindustrie und Atomgegner, der gegen die schlechten Arbeitsbedingungen kämpft, vor allem im Bereich Service.

2. workshop: Rettet die Atomenergie das Klima?

danach, wenn ihr noch da seid: Nachdenken über das weitere Vorgehen im Kampf um das Atommüll-Klo.

Genauere Infos über den Ablauf und die Fahrtmöglichkeiten vor Ort kommen noch.

Sagt bitte bald Bescheid, wenn ihr nach Nancy fahren wollt, damit wir die Fahrt organisieren können!

Die Initiativen, die gegen die Atommüllanlage kämpfen, brauchen unsere Unterstützung und die Unterstützung aller Europäer.

Sie schreiben, dass sie immer wieder „auf ihrem Land, in ihren Ideen und in ihren Herzen“ mit einer Strategie konfrontiert sind, die sie erschöpfen und auseinander bringen soll.

In den Jahren 2018 und 2019 haben wir von Seiten der Obrigkeit einen erbitterten und methodischen Kampf erleben müssen, der darauf abzielt, jede Form von Protest auszulöschen. Das Gebiet ist militarisiert worden. Wir sind unserer Domozile beraubt worden, vertrieben aus dem Wald von Lejuc(Anmerkung:der gerodet werden soll), sind wiederholt illegal im Haus des Widerstands durch die Ordnungsmacht heimgesucht worden, die jedes Mal mit dem Kärcher das Wenige an Intimität, das uns geblieben ist, hinweggefegt hat. Unsere Aktionen und unsere Worte sind kriminalisiert worden. Unsere Freundschaften und unsere Entschlossenheit gegen das größte Industrie-Projekt in Europa sind gerichtlich durch eine Anklage als „kriminelle Vereinigung“ umgedeutet worden……“

Leserbrief von Wolfgang Oberacker

Karlsruhe, 03.07.2019

zu: BNN, Ausgabe Karlsruhe, „Globaler Natur“, 28. Juni 2019

Die Atomkraft ist tot. Eine Wahrheit – zumindest in Deutschland – die von Menschen wie dem Leserbriefschreiber Herrn Göller nicht gern gehört wird.Er hofft darauf, dass es doch noch Staaten gibt die weiter an dieser antiquierten Technik festhalten wollen – durch Wiederbelebungsversuche mit Hilfe der Forschung an neuen Atomreaktoren der 4. Generation. Auch das Klima will er retten mit tausenden neuen Meilern quer über den Planeten verteilt. Die sollen dann auch in Dritte Welt Ländern, Schwellenländern, labilen- und Terrorstaaten betrieben werden um seinen Traum von allgegenwärtiger Radioaktivität Realität werden zu lassen.Die Hoffnung an die grenzenlose Macht von Technik und Wissenschaft sowie Forschung „auf Teufel komm raus“, hat trotz unsagbarer Katastrophen mit Atommeilern, der Verseuchung der Welt mit radioaktiven Abfällen und täglichem produzieren von neuem Atommüll seinen Glauben an den Forschergeist nicht trüben können.Nur gut, dass Schüler, Jugendliche, Studenten, Eltern und kritische Wissenschaftler die Freitags weltweit auf die Straße gehen auch hier einen anderen Weg einschlagen wollen – denn Horrorszenarien wie in Tschernobyl, Fukushima, Asse und die vielen anderen Verseuchungen, mit vom Menschen gemachter Radioaktivität, gab es bisher leider genug und wird gerade für die kommenden Generationen noch zum Damokles Schwert.Ich denke, es ist an der Zeit den Genius der Forscher lieber gezielt in regenerative Energieprojekte fließen zu lassen – für die Sicherheit und Überlebensfähigkeit der Menschen, des Klimas und der Welt wie wir sie dringend brauchen – nicht für die der Reaktoren. Frei nach dem Motto: Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom.

Bure – Festival des Widerstandes 09. – 11. August 2019

Festival les BURE’LESQUES
9-10-11 août 2019 à Hévilliers en Meuse
Festival de résistance contre le projet de poubelle atomique Cigéo en Meuse/Haute-Marne

Kommt zum Festival des Widerstands am 9.-10.-11. August nach Lothringen

Eine gute Nachricht: noch kommen keine atomaren Abfälle nach Bure. Die Genehmigung für den Bau des Mega-Atomklos wird immer wieder verschoben – aber es gibt ein großartiges Festival mit viel Musik, Akrobatik, Filmen, Theater, Infos, Vorträgen ……ein Programm für alle, eine Kantine mit top bio-Essen aus der Region.

Wo kann man schlafen? Es gibt einen Campingplatz
Wo findet das Festival statt? An der D 31 zwischen den Gemeinden Hévilliers und Couvertpuis, nicht weit von Nancy.

Warum wollen wir gemeinsam Widerstand leisten?

Was macht man mit dem atomaren Abfall? Und wann steigt man endlich aus der Atomenergie aus?

In Frankreich kann nicht bewiesen werden, dass das Projekt der ANDRA zur Lagerung des radoaktiven Mülls sicher ist. In Belgien hat das Projekt MOL dieselben Probleme auf lehmigem Boden, in dem das Wasser nicht abfließt. Die schwedische Regierung verschiebt zum zweiten Mal die Genehmigung für den Beginn der Baustelle im Granit in Fosmark. Was wird Finnland tun, das sein Projekt auf derselben Technologie aufgebaut hat, die darauf abzielt die Radioaktivität in Behälter aus Kupfer einzupacken, die schnell korrodieren?

Die USA haben die Auswirkungen einer Explosion eines Gebindes mit schlecht konditioniertem radioaktivem Müll in einer Tiefe von 600m unter der Erde getestet, und es wird 2 Milliarden Dollar kosten eine Beton-Abdeckung zu gießen über den Hunderten von Schächten, die schon gegraben wurden, und die aufzufinden sich niemand die Mühe machen wird.

Und schließlich Deutschland, das die katastrophale Erfahrung beim Abladen des atomaren Mülls in eine ehemalige Salzmine in Asse gemacht hat: das Wasser hat die Container angefressen und nimmt die Radioaktivität mit.

Und niemand weiß, was man machen kann.

Thorium-Bündnis zum Flaggentag Mayors for Peace am 8. Juli

Pressemitteilung 06.07.19

Von Freitag, 5. Juli bis Dienstag, 9. Juli weht vor dem Ständehaus die Mayors for Peace-Flagge. Karlsruhe ist seit 2015 Teil des weltweiten Städtebündnises „Mayors for Peace/Bürgermeister für den Frieden“, das ein ausnahmsloses Verbot von Atomwaffen fordert.

Dazu eine Stellungnahme des „Karlsruher Bündnises gegen neue Generationen von Atomreaktoren“:

Das „Karlsruher Bündnis gegen neue Generationen von Atomreaktoren“ begrüßt, dass OB Frank Mentrup und die Stadt Karlsruhe bereits 2015 dem Städtenetzwerk „Bürgermeister für den Frieden“ beigetreten sind, das ein weltweites Verbot von Atomwaffen fordert. Konsequenterweise sollte OB Mentrup dann auch seine Haltung gegenüber den Forschungsvorhaben des Joint Research Centre (JRC) revidieren. Wir fordern ihn auf, sich dafür einzusetzen, dass die Forschung am Brennstoffkreislauf neuartiger Reaktoren, die die Weiterverbreitung von Atomwaffen ermöglichen, in Karlsruhe verboten wird.

Hintergrundinformationen entnehmen Sie bitte dem Kurzvortrag von Dr. Dirk Harmsen, Mitglied im „Karlsruher Bündnis gegen neue Generationen von Atomreaktoren“: „Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) und der Entwicklung neuartiger Flüssigsalz-Kernreaktoren mit Thorium als Brutstoff?“ auf dieser Homepagel

Nur die halbe Wahrheit – Entwicklung von neuen Brennstoffen

Leserbrief von Harry Block, veröffentlicht am 24.06.19 in der BNN

Zu „Symbol für ein funktionierendes Europa“ vom 21. Mai:

Unter dem Mäntelchen der Sicherheit baut man ein Gebäude, verharmlosend als ‚Laborflügel M‘ bezeichnet, für 64 Millionen Euro in unseren Hardtwald. Was schützen die 4 700 Tonnen Stahl und 24 000 Kubikmeter Beton? Bei der Mediation über diesen Neubau im Jahre 2011 wurde deutlich, dass das Institut für Transurane (ITU) – heute Joint Research Centre (JRC) – bereits seit den 1960er Jahren eine unbefristete Umgangs- und Lagergenehmigung für 180 Kilo Plutonium besaß, die in der Neugenehmigung durch den grünen Umweltminister nur insoweit modifiziert wurde, dass man diese neue Genehmigung nur bis zu 80 Kilo ausnutzen will.

Die Genehmigung für das Gebäude M enthält aber unter anderen aber auch eine atomrechtliche Umgangsgenehmigung (man kann also immer herausnehmen und neu hinzufügen) für 50 Kilo Uran 235 (dieses war der Zündstoff der Atombombe auf Hiroshima) und 300 Kilo schwach angereichertes Uran, 30 Kilo Neptunium sowie 450 Kilo Thorium und so weiter.

Das sind riesige Mengen für ein Forschungslabor, und es stellt sich die Frage:
Was machen die damit?

Für reine Sicherheitsforschung, Ausbildung von Zoll und Inspektoren der IAEO sowie für medizinische Forschung würden wenige Gramm dieser radioaktiven Stoffe reichen. Wer wie ich am Tag der offenen Tür des JRC durch dieses Gebäude M geführt wurde und die riesigen Dimensionen der „Labore“ und Sicherheitseinrichtungen in Augenschein nehmen konnte, der spürt, dass hier weiter hocheffiziente neue Atomforschung im Auftrag der atomfreundlichen europäischen Gemeinschaft gemacht werden wird.
In den noch einzubauenden „Heißen Zellen“, die das Hantieren mit diesen hochstrahlenden Stoffen ermöglichen, werden neue „Brennstäble“ gebaut und nach der Bestrahlung in einem Atomkraftwerk zurückgebracht und weiter für neue Reaktortypen „optimiert“.

Mit „Sicherheit“ kann heute anscheinend alles legitimiert werden, egal wie absurd die Dinge auch sein mögen.

Sicherheit erscheint „alternativlos“, denn niemand kann für „Unsicherheit“ sein, schon gar nicht bei einer Hochrisikotechnologie wie Atomkraft. Der Vertreter des Landes lehnt Anwendungsforschung für neue Atomreaktoren in dem Neubau ab. Das sind leere Worte. Würde man hier nur anwendungslose Forschung betreiben, so wäre das bestenfalls das Herumdoktern an einigen physikalischen Ungeklärtheiten in Sachen der radioaktiven Elemente.
Es wird unter dem Begriff „Sicherheitsforschung“ Brennstoffforschung betrieben. Das Institut stellt neuartige „Brennstäble“ her, die zur Entwicklung fortgeschrittener Reaktoren der vierten Generation benötigt werden. In der Genehmigung steht zwar,
dass Forschungen im Zusammenhang mit Reaktorsystemen der sogenannten vierten Generation ausgeschlossen seien. Das ist nur die halbe Wahrheit. Man forscht hier nicht an einem neuen Reaktortyp, das machen andere. Man entwickelt
Brennstoffe für die vierte Generation, was aber deren Voraussetzung für neue Reaktoren ist. Und „das können weltweit nur wir“. So die mehrfach öffentlich geäußerte Aussage von Thomas Fanghänel, damals Chef vom ITU und heute in Brüssel beim JRC (gemeinsame Forschungsstelle der EU) Berater für die vierte Generation von Atomreaktoren.

Der Bevölkerung der Region Karlsruhe darf man weder die radioaktiven Emissionen des Instituts (auch die besten Filter lassen Stoffe wie hoch radioaktives, giftiges Plutonium in winzigen Mengen durch) noch die ständigen Transporte mit radioaktivem Material zumuten.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem UN-Atomwaffen- verbotsvertrag (TPNW) und der Entwicklung neuartiger Flüssigsalz-Kernreaktoren mit Thorium als Brutstoff?

Vortrag auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Dortmund, am 21.06.2019

von Dr. Dirk-M. Harmsen

Der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons) wurde am 7. Juli 2017 in New York von 122 Nationen verabschiedet. Seit dem 20. September 2017 kann er von den 196 Regierungen der UN-Mitgliedsstaaten unterzeichnet werden. Wenn 50 Staaten den Vertrag nicht nur unterzeichnet, sondern ihn auch ratifiziert haben, tritt er in Kraft. Bis heute haben 70 Staaten den Vertrag unterzeichnet, 23 Staaten haben den Vertrag ratifiziert. In vielen Staaten, die den Vertrag unterzeichnet haben, läuft der Prozess der Ratifizierung. Die Internationale Kampagne für das Verbot von Kernwaffen (ICAN), die im Herbst 2017 für ihre vorbereitende Arbeit den Friedensnobelpreis erhielt, ist zuversichtlich, dass der UN Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) innerhalb der nächsten zwei Jahre in Kraft tritt.

Dieser Vertrag ergänzt den Nichtverbreitungsvertrag von Kernwaffen (NPT Non-Proliferation Treaty), der 1970 in Kraft trat, und mit dem sich die Nuklearmächte verpflichtet hatten, ihren Bestand an Kernwaffen vollständig zu vernichten. Nichts dergleichen ist jedoch bis heute geschehen. Im Gegenteil, alle Staaten, die Kernwaffen besitzen, sind dabei, ihre Bestände mit technisch verbesserter Waffentechnologie zu verbessern und zu erweitern.

In den 1950er Jahren bemühte sich die Bundesrepublik Deutschland, wieder eine Armee zu besitzen. Sie wurde in die NATO (North Atlantic Treaty Organisation) aufgenommen und versuchte, Zugriff auf Nuklearwaffen zu erhalten. Ihr wurde schließlich ein Mitspracherecht bei der nuklearen Einsatzplanung der NATO gewährt, die sogenannte ‚Nukleare Teilhabe‘. Sie besteht seitdem darin, dass im Fliegerhorst Büchel / Eifel, in der Nähe von Cochem an der Mosel, ein Geschwader von Tornado-Jagdbombern permanent übt, US-amerikanische Atombomben, die dort in Silos lagern und von US-Soldaten bewacht und unter Verschluss gehalten werden, im Kriegsfall unter den gegnerischen Radarschirmen hindurch zu fliegen und die Bomben im Zielgebiet abzuwerfen. Gegen diese nukleare Teilhabe und gegen die Lagerung von US-Atomwaffen auf deutschem Hoheitsgebiet protestieren viele Gruppen der deutschen Friedensbewegung Jahr für Jahr. Der zweite Ökumenische Aktionstag vor dem Haupt-Zugangstor zum Fliegerhorst Büchel findet am 7. Juli 2019 statt. Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Ein entsprechender Flyer mit allen notwendigen Informationen liegt hier aus.

Zur Überwachung der Einhaltung des Kernwaffen-Nichtverbreitungsvertrages ist die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) weltweit verantwortlich. Sie wurde nicht nur dafür gegründet, sondern auch für die zivile Förderung der Kernenergie, zum Beispiel für die Entwicklung von Atomkraftwerken zur Bereitstellung von elektrischer Energie.

Es darf nicht vergessen werden, dass die zivile Nutzung von Atomenergie in allen Nationen, die hierzu befähigt wurden, immer mit dem Hintergedanken verbunden war, Kenntnisse zur Herstellung von Atombomben zu sammeln. Das gilt im Rückblick für alle Staaten, die heute Kernwaffen besitzen, und auch für die Bundesrepublik Deutschland, die im vergangenen Jahrhundert dem frisch gegründeten Staat Israel nicht nur finanziell die Entwicklung von Atombomben ermöglicht hat.

Welchen Zusammenhang gibt es denn nun zwischen dem UN Atomwaffenverbotsvertrag und der Entwicklung neuartiger Flüssigsalz-Kernreaktoren mit Thorium als Brutstoff?

Die gegenwärtig weltweit betriebenen rund 440 – 450 Atomkraftwerke1 gehören zu der sogenannten 2. Generation von Kernreaktoren. Die 3. Generation ist in Europa gegenwärtig in Finnland und in Frankreich im Bau, so genannte Dauerbaustellen. An der 4. Generation wird mit Unterstützung der IAEO weltweit geforscht und entwickelt.

Die Entwicklungsarbeiten an Thorium Flüssigsalz-Atomreaktoren2 sind unter dem Gesichtspunkt der Weiterverbreitung von Atomwaffen (Proliferation) höchst gefährlich. Die Konstruktion von Flüssigsalz-Atomreaktoren, in denen auf wenige Prozente angereichertes Uran-235 oder ein Gemisch aus Uran-235 und Plutonium-239 als Brennstoffquelle dient, erfordert und ermöglicht eine Online-Wiederaufarbeitung der beim Betrieb entstehenden Spaltprodukte. Wird Thorium-232 dem Hochtemperatur-Flüssigsalz-Brennstoff (600-800°C) beigegeben, so wird durch Neutroneneinfang das Isotop Thorium-233 erzeugt, das mit einer Halbwertszeit von 22,3 Minuten in der Flüssigsalzlösung in Protactinium Pa-233 umgewandelt wird. Protactinium Pa-233 kann im Rahmen der Online-Wiederaufarbeitung der Spaltprodukte chemisch in hochkonzentrierter Form abgetrennt werden. Es zerfällt mit einer Halbwertszeit von knapp 27 Tagen in spaltfähiges Uran-233. Der Bau einfacher Atombomben, wie eine am Ende des 2. Weltkriegs in Hiroshima/Japan zum Einsatz kam, ist den zukünftigen Betreibern solcher Atomreaktoren möglich. Diese Gefahr wird in nahezu allen Medien totgeschwiegen. Die Entwicklung solcher Reaktoren sollte deshalb weltweit verboten werden.

Thorium Flüssigsalz-Atomreaktoren mit Online-Wiederaufarbeitung der Spaltprodukte können vermutlich in so kleinen Ausmaßen konstruiert werden, dass sie mobil auf Schiffen, in Eisenbahn-Waggons und auf LKW-Schwertransportern zum Einsatz gebracht werden können. Daher das große Interesse von Militärs für diese Reaktorlinie. Es gibt Planungen, diese Kleinen Modularen Reaktoren (SMR) in (kleinen) Serien zu produzieren. Die Überwachung dieser dann weltweit verkauften Reaktoren durch die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erfordert erhöhten Aufwand für die Proliferationskontrolle.

1 Der Anteil der Atomenergie an der weltweiten Stromerzeugung liegt nahezu unverändert bei 10,5%. In 31 Ländern werden insgesamt 403 Atomkraftwerksblöcke betrieben.
70 Prozent des gesamten Atomstroms weltweit wird in nur fünf Ländern produziert: USA, Frankreich, China, Russland und Südkorea.
Seit Fukushima ist der Neubau von Atomkraftwerken weltweit rückläufig. Wurde im Jahr 2010 offiziell noch die Errichtung von 15 Anlagen begonnen, so waren es 2013 nur noch 10 und 2016 nur 3. Selbst in China, wo im vergangenen Jahrzehnt die meisten Neubaustellen zu verzeichnen waren, ist der AKW-Neubau deutlich zurückgegangen: 2010 wurden in China noch 10 Atomkraftwerksbauten begonnen. 2015 waren es 6 und im vergangenen Jahr sogar nur noch 2. … Bei den beiden Neubauprojekten Westeuropas, Olkiluoto-3 in Finnland und Flammanville-3 in Frankreich handelt es sich um Dauerbaustellen. Vgl. https://www.ippnw.de/atomenergie/energiewende/artikel/de/aktuelle-entwicklungen-der-atomindus.html

2 Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) fördert die Entwicklung dieser Kernreaktoren, obwohl sie gleichzeitig von der UNO beauftragt ist, die Weiterverbreitung von Kernwaffen zu überwachen.

Nur die halbe Wahrheit

Leserbrief an die BNN Karlsruhe, Rubrik: Aus der Region, veröffentlicht am 24.06.2019

Entwicklung von neuen Brennstoffen
Zu „Symbol für ein funktionierendes Europa“ vom 21. Mai:
Unter dem Mäntelchen der Sicherheit baut man ein Gebäude, verharmlosend als ‚Laborflügel M‘ bezeichnet, für 64 Millionen Euro in unseren Hardtwald. Was schützen die 4 700 Tonnen Stahl und 24 000 Kubikmeter Beton? Bei der Mediation über diesen Neubau im Jahre 2011 wurde deutlich, dass das Institut für Transurane (ITU) – heute Joint Research Centre (JRC) – bereits seit den 1960er Jahren eine unbefristete Umgangs- und Lagergenehmigung für 180 Kilo Plutonium besaß, die in der Neugenehmigung durch den grünen Umweltminister nur insoweit modifiziert wurde, dass man diese neue Genehmigung nur bis zu 80 Kilo ausnutzen will. Die Genehmigung für das Gebäude M enthält aber unter anderen aber auch eine atomrechtliche Umgangsgenehmigung (man kann also immer herausnehmen und neu hinzufügen) für 50 Kilo Uran 233 (dieses war der Zündstoff der Atombombe auf Hiroshima) und 300 Kilo schwach angereichertes Uran, 30 Kilo Neptunium sowie 450 Kilo Thorium und so weiter.

Das sind riesige Mengen für ein Forschungslabor, und es stellt sich die Frage: Was machen die damit? Für reine Sicherheitsforschung, Ausbildung von Zoll und Inspektoren der IAEO sowie für medizinische Forschung würden wenige
Gramm dieser radioaktiven Stoffe reichen. Wer wie ich am Tag der offenen Tür des JRC durch dieses Gebäude M geführt wurde und die riesigen Dimensionen der „Labore“ und Sicherheitseinrichtungen in Augenschein nehmen konnte, der spürt,
dass hier weiter hocheffiziente neue Atomforschung im Auftrag der atomfreundlichen europäischen Gemeinschaft gemacht werden wird. In den noch einzubauenden „Heißen Zellen“, die das Hantieren mit diesen hochstrahlenden Stoffen ermöglichen, werden neue „Brennstäble“ gebaut und nach der Bestrahlung in einem Atomkraftwerk zurückgebracht und weiter für neue Reaktortypen „optimiert“.

Mit „Sicherheit“ kann heute anscheinend alles legitimiert werden, egal wie absurd die Dinge auch sein mögen. Sicherheit erscheint „alternativlos“, denn niemand kann für „Unsicherheit“ sein, schon gar nicht bei einer Hochrisikotechnologie wie
Atomkraft. Der Vertreter des Landes lehnt Anwendungsforschung für neue Atomreaktoren in dem Neubau ab. Das sind leere Worte. Würde man hier nur anwendungslose Forschung betreiben, so wäre das bestenfalls das Herumdoktern an einigen physikalischen Ungeklärtheiten in Sachen der radioaktiven Elemente.
Es wird unter dem Begriff „Sicherheitsforschung“ Brennstoffforschung betrieben. Das Institut stellt neuartige „Brennstäble“ her, die zur Entwicklung fortgeschrittener Reaktoren der vierten Generation benötigt werden. In der Genehmigung steht zwar,
dass Forschungen im Zusammenhang mit Reaktorsystemen der sogenannten vierten Generation ausgeschlossen seien. Das ist nur die halbe Wahrheit. Man forscht hier nicht an einem neuen Reaktortyp, das machen andere. Man entwickelt
Brennstoffe für die vierte Generation, was aber deren Voraussetzung für neue Reaktoren ist. Und „das können weltweit nur wir“. So die mehrfach öffentlich geäußerte Aussage von Thomas Fanghänel, damals Chef vom ITU und heute in Brüssel beim JRC (gemeinsame Forschungsstelle der EU) Berater für die vierte Generation von Atomreaktoren.

Der Bevölkerung der Region Karlsruhe darf man weder die radioaktiven Emissionen des Instituts (auch die besten Filter lassen Stoffe wie hoch radioaktives, giftiges Plutonium in winzigen Mengen durch) noch die ständigen Transporte mit radioaktivem Material zumuten.
Harry Block, Karlsruhe

Es reicht: Atomkraftwerk Philippsburg 2 (KKP 2) darf nicht mehr angefahren werden.

Pressemitteilung: Karlsruhe, 17. Juni 2019

Am 24. Mai 2019 meldeten EnBW und das baden-württembergische Umweltministerium – sehr verzögert – wieder einen Ausfall eines Notstromdiesels des Blocks 2 in Philippsburg.
Wir stellten da die Frage, ob es sich hierbei um einen systemischen Fehler bei den Notstromdieseln handelt, wenn man das aktuelle Problem mit anderen aus der Serie von Notstromdiesel-Störfällen des KKP 2 vergleicht.

Dann kam das Herunterfahren der Anlage und ein für uns weiteres schwerwiegendes Problem.
8 Tage brauchte das Umweltministerium, um das Ereignis Notstromdiesel bekannt zu machen. Die EnBW packte in ihre Meldung am Abend des 6.6.2019 zum Notstromproblem als 4. Absatz diesen Text (s. auch Anhang=vollständige Erklärung):
EnBW: „Beim Abfahren der Anlage hat es im konventionellen, also nicht-nuklearen Kreislauf der Anlage bei einer Armatur einen Funktionsfehler gegeben. Die Armatur regelt die Zufuhr von Wasser in einen der vier Dampferzeuger und hat nicht vollständig geschlossen. Ihre Funktion wurde jedoch – wie vorgesehen – automatisch von einer weiteren Armatur übernommen. Auch dieses Vorkommnis hatte keine Auswirkungen auf Personen, Umgebung und Anlagenbetrieb und wird von der EnBW fristgerecht an die Aufsichtsbehörde gemeldet. Die EnBW stuft diesen Befund vorläufig in die Kategorie N (Normalmeldung) und INES 0 ein. Er liegt damit unterhalb der siebenstufigen INES-Skala.“

Das UM hat in seiner gleichzeitigen Meldung zum Notstromproblem kein Wort zu dem Dampferzeugerproblem geschrieben. Und dass die EnBW die Speisung der Dampferzeuger im Sekundärkreislauf als „nicht-nuklear“ bezeichnet, mag technisch in Abgrenzung zum Primärkreis korrekt sein, es ist aber eine grobe Irreführung. Diese Irreführung findet sich nun beim UM nicht, dafür andere trickreiche Formulierungen. Vermutlich erklärt deren komplizierte Erarbeitung die lange Dauer bis zur Veröffentlichung des Umweltministeriums: „wodurch dieser zu stark bespeist wurde“ / feiner Unterschied zu: „Überspeisung des Dampferzeugers wurde […] verhindert“. „Während diese geschlossen wurden“ soll wohl heißen „in der Zeit, bis diese vollständig geschlossen waren“ … „woraufhin der Reaktorschutz einen ZU-Befehl für die Absperrarmaturen ausgelöst hat.“ Und „Die Meldepflicht ergibt sich daraus, dass der Reaktorschutz aufgrund des Überschreitens eines Grenzwerts für den Dampferzeugerfüllstand angesprochen hat.“ muss man wohl so verstehen: Nicht das Versagen des Volllastregelventils oder dessen Zustandsmelder gilt als das Problem, sondern dass das Eingreifen der Bedienmannschaft und das von ihr bewirkte Schließen zusätzlicher Armaturen nur langsam gegriffen hat; und auch das gilt nur als Ereignis, weil dann durch zu hohen Füllstand die Reaktorschutz-Automatik ausgelöst wurde. Merkwürdig ist auch, dass laut UM die entscheidende Maßnahme das Eingreifen der Bedienmannschaft war. Laut EnBW erfolgte dagegen das Absperren der zusätzlichen Armatur „automatisch“. Was stimmt?

Für uns zeigt auch dieser „Funktionsfehler“ die Störanfälligkeit derart überzüchteter Steuerungen auf. Diese „Fehlfunktionen“ bei Betriebsstörungen in Atomkraftwerken werden dann stets beschwichtigend als „sicherheitstechnisch unbedenklich“ eingestuft und so öffentlich verkauft. Deutschlands Atomkraftwerke seien doch die sichersten der Welt. Die Frage ist nur, wann ein solcher Fehler dann zum „großen Knall“ führt.

Der dargestellte Störfall-Ablauf der Überspeisung eines Dampferzeugers ist für uns nicht nachvollziehbar. Das Überspeisen eines Dampferzeugers über den höchstzulässigen Speisewasserstand hinaus gilt als ernster Störfall, der sofortiges Abschalten der Feuerung und Alarmgabe auslösen muss, was vom TÜV an jedem popeligen Dampfkessel regelmäßig überprüft wird. Der Dampfkessel muss dazu mit einer selbstüberwachenden, bauteilgeprüften Überfüllsicherung ausgestattet sein, dessen Ausgangssignal unmittelbar mittels Festverdrahtung auf die Feuerung sowie die Alarmgabe geschaltet sein und den Schließbefehl für die Nachspeise-Armatur auslösen muss und nicht irgendwie über eine undurchsichtige Programmierung – dies würde  an einem x-beliebigen Dampferzeuger kein TÜV abnehmen!

Hier liegt offensichtlich ein Schaltungs- und/oder ein Programmierfehler vor, weil die Nachspeise-Einrichtung jedenfalls nicht bestimmungsgemäß gearbeitet hat. Wie konnte es angehen, dass dies über die rd. 30 Betriebsjahre des KKP II hin nie aufgedeckt und behoben worden ist? Und das bei Atomkraftwerken, die angeblich die sichersten der Welt sein sollen? Wer weiß, was da sonst noch für unentdeckte „Eier“ in der Betriebsprogrammierung drinstecken, die zumal in einer zufälligen, aber nicht auszuschließenden Fehlerkombination dann den ganz großen GAU auslösen können. Weil die AKW´s ja mehr oder weniger baugleich ausgeführt worden sind, wurde sicherlich auch die umfangreiche Betriebsprogrammierung bei anderen AKW´s mit übernommen. Es wäre jetzt Aufgabe des UM, eine diesbezügliche Überprüfung aller noch laufenden AKW´s anzuordnen und bis zu deren erfolgreichen Überprüfungsabschluss und ggf. Nachbesserung den Weiterbetrieb der jeweiligen  AKW zu untersagen.

Für Philippsburg heißt das für die Anti-Atom Ini Karlsruhe:  
KKP2 darf nicht mehr angefahren werden.

Sicherheit des Atomkraftwerks Philippsburg 2 (KKP 2) ist nicht mehr gegeben: Es muss sofort abgeschaltet werden!

Pressemitteilung der AAI KA, 28.05.19

Am 24. Mai 2019 meldeten EnBW und baden-württembergisches Umweltministerium – sehr verzögert – wieder einen Ausfall eines Notstromdiesels des Blocks 2 in Philippsburg. Obwohl man noch prüfen will, ob eventuell ein Problem im System vorliegt, lässt man das AKW weiterlaufen! Das grenzt an grobe Fahrlässigkeit.

Am Standort Philippsburg wird derzeit ein Atomkraftwerk ab gerissen. Ein Zwischenlager für mittelaktiven Atommüll und ein Atommüllbehandlungszentrum sind im Bau. Neben dem Lager für hochradioaktiven Atommüll laufen die vorbereitenden Baumaßnahmen für den Riesenkonverter. Die Mitarbeiter sind verunsichert, weil sie nicht genau wissen, wo sie im nächsten Jahre arbeiten werden und bei welchem Unternehmen, weil die Lager ja seit dem 1. Januar dem Bund gehören und Mitarbeiter dorthin wechseln müssen.
KKP 2 hat am 8. April 2019 seine zugewiesenen Strommengen verbraucht und läuft jetzt mit übertragener Strommenge von KKP 1.

Für uns stellt sich sehr drängend die Frage nach dem systemischen Fehler bei den Notstromdieseln, wenn man das aktuelle Problem mit anderen aus der Serie von Notstromdiesel-Störfällen des KKP 2 vergleicht, insbesondere mit dem Ausfall im April letzten Jahres.
Und vor allem ist u. E. das Problem der abgerissenen Bolzen von 2016 noch nicht genügend aufgearbeitet.

Beim Notstromdiesel-Ereignis im April 2018 schrieb das UM übrigens, dass das AKW 14 Tage lang mit einem fehlenden Diesel gefahren werden darf:
„Laut genehmigtem Betriebsreglement ist dieser Zustand für einen Zeitraum von 14 Tagen zulässig“.
Das halten wir nach wie vor für unakzeptabel, weil ohne funktionierende Notstromdiesel in kurzer Zeit ein Gau in einem Atomkraftwerk zu einem Supergau á la Tschernobyl werden würde.

Ereignis 17.5.19:
„… aufgrund von niedrigem Kühlwasserfüllstand. Am Abgasrohr wurde eine intensive weiße Abgasfahne festgestellt. Weiter sprach ein Brandmelder im Notstromdieselgebäude an. Es wurde Feueralarm ausgelöst. Die Werkfeuerwehr stellte Flammbildung im Bereich des Abgasturboladers fest, die sie mit einem Handfeuerlöscher erfolgreich bekämpfte. Bei der Befundaufnahme wurden insbesondere Risse im Gehäuse des Abgasturboladers festgestellt sowie Wassereintrag im Bereich der Zylinder.“ 

Ereignis laut Meldung vom 10.04.18:
„… kam es an einem Notstromdieselaggregat zu einem Abfall des Kühlwasserstands. Bei der zur Ursachenklärung eingeleiteten Untersuchung hat der Betreiber festgestellt, dass es in einem Turbolader eine Leckage gab, aufgrund der Kühlwasser durch die Abgasleitung in den Motor geflossen ist.“

Die Formulierungen sind zwar sehr unterschiedlich, aber wir sehen darin das gleiche Verschleißproblem in der Abgasleitung des Turboladers.
Zudem: Da diese Notstromdiesel ja sehr selten laufen, kann es eigentlich kein betrieblicher Verschleiß sein, sondern ein Material-, Konstruktions- oder Herstellungsfehler oder schlicht Alterung. Bis zum Beweis des Gegenteils sollte man davon ausgehen, dass die anderen Notstromdiesel das gleiche Problem haben. Für uns folgt daraus zwingend:

Angesichts der Pannenserie, die offensichtlich „ausgesessen“ wird, scheint sich die Befürchtung zu bestätigen, dass insbesondere gegen Ende der Laufzeit der AKWs die Fehlerhäufigkeit wächst, da sich anscheinend manche notwendige Wartungs-, Reparatur-, oder Sicherheitsupdates nicht mehr „lohnen“ bzw. zu viel Geld kosten würden. Daraus kann im Interesse der Sicherheit der Bevölkerung nur ein Schluss gezogen werden:

KKP 2 muss unverzüglich stillgelegt werden!

Zum Faktencheck:
Hier die gesammelten Links zu den Notstromdiesel-Meldungen des KKP 2 in den letzten 5 Jahren:

https://www.enbw.com/unternehmen/presse/meldepflichtige-ereignisse/presse-detailseite_209408.html
https://www.enbw.com/unternehmen/presse/meldepflichtige-ereignisse/presse-detailseite_185666.html
https://www.enbw.com/unternehmen/presse/meldepflichtige-ereignisse/presse-detailseite_183936.html
https://www.enbw.com/unternehmen/presse/meldepflichtige-ereignisse/presse-detailseite_173120.html
https://www.enbw.com/unternehmen/presse/meldepflichtige-ereignisse/presse-detailseite_132032.html
https://www.enbw.com/unternehmen/presse/meldepflichtige-ereignisse/presse-detailseite_113344.html

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/kernenergie-und-strahlenschutz/aktuelle-informationen/meldepflichtige-ereignisse/uebersicht-meldepflichtigen-ereignisse/details/?tx_rsmbwmeldeereignisse_pi2[itemuid]=317

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/kernenergie-und-strahlenschutz/aktuelle-informationen/meldepflichtige-ereignisse/uebersicht-meldepflichtigen-ereignisse/details/?tx_rsmbwmeldeereignisse_pi2[itemuid]=301

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/kernenergie-und-strahlenschutz/aktuelle-informationen/meldepflichtige-ereignisse/uebersicht-meldepflichtigen-ereignisse/details/?tx_rsmbwmeldeereignisse_pi2[itemuid]=300

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/kernenergie-und-strahlenschutz/aktuelle-informationen/meldepflichtige-ereignisse/uebersicht-meldepflichtigen-ereignisse/details/?tx_rsmbwmeldeereignisse_pi2[itemuid]=294

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