Strahlende Zukunft in der Fächerstadt:

Neue Technologien für eine Atomkraft ohne Risiko?

Nur: 
Strahlende Augen bekommen wir bei dieser Technologie, die aus den 50er und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammt, nicht, auch wenn sie die „inhärent“ sichere Lösung für unsere Klimaprobleme verspricht.
Denn: 
Thoriumreaktoren können einerseits Strom erzeugen und sind doch so gefährlich wie die Hiroshima-Bombe.

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Das Karlsruher Bündnis gegen neue Generationen von Atomreaktoren stellt sich vor

Warum haben wir uns gegründet?

Den ersten Impuls zur Gründung des Bündnisses bekamen wir bei den Atomtagen 2017. Nach dem Programmpunkt „Wiedereinstieg mit Thorium?“ waren wir uns einig, dass die Verbindung Karlsruhe und Atomforschung in der Öffentlichkeit nicht die Rolle spielt, die seiner Relevanz entspricht. Immerhin war Karlsruhe mit seinen beiden großen Atomforschungseinrichtungen JRC/ITU und dem heutigen KIT Campus Nord seit den späten 1950er Jahren ein Hotspot der Kernenergieforschung.

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Karlsruhe‘s Alliance against the New Generation of Nuclear Power Plants

Concise overview:
The topic of nuclear energy seems to be done to most people in Germany, even to those interested in politics. Everyone feels assured since taking the power plants off the grid in 2022 has been stipulated.
So everything is just fine? Unfortunately no!

German research facilities participate in research on new types of nuclear power plants. In addition, nuclear fuel elements are still being produced in Germany. Those elements are used in power plants close to the German border [1]. The French nuclear corporate group AREVA (now called Framatom and Orano) has an in-service training facility on the campus of Karlsruher Institut für Technologie Nord (KIT), which was formerly known as a dedicated nuclear research facility called Kernforschungszentrums Karlsruhe [2].
Research on new nuclear power plants has been accumulated in Karlsruhe. Research institutes such as KIT [3], and especially the Joint Research Center (JRC-Dir G) of the European Union [4] are working on 4th generation nuclear power plants [5].

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Karlsruher Bündnis gegen neue Generationen von Atomreaktoren

Kurzüberblick:

Das Thema ‚Atomenergie in Deutschland‘ ist für viele, auch politisch durchaus Interessierte, eigentlich erledigt – die Abschaltung aller Reaktoren bis 2022 ist ja beschlossene Sache.
Also alles in trockenen Tüchern? Leider nein!

Deutsche Forschungsinstitute beteiligen sich weiterhin an der Forschung zu neuen Typen von Atomkraftwerken. Darüber hinaus werden nach wie vor in Deutschland Kernbrennelemente hergestellt und damit AKWs (auch dicht an der Grenze zu Deutschland) am Laufen gehalten [1].
Der französische Atomkonzern AREVA – jetzt umbenannt in Framatom und Orano – betreibt seit vielen Jahren für seine Mitarbeiter eine Fortbildungseinrichtung (nun umbenannt in Framatom Professional School, FPS) auf dem Gelände des ehemaligen Kerforschungszentrums Karlsruhe, heute Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) [2].

Die Forschung zu neuen Atomreaktoren ist in Karlsruhe konzentriert – eine Reihe von Instituten am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) [3] sowie insbesondere das Joint Research Center (JRC) der Europäischen Union [4] arbeiten zum Thema ‚Atomreaktoren der 4. Generation‘ [5].

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Thorium – Nuclear power without risk?

The Thorium Energy World Conference 29-31 October 2018, Brussels, Royal Belgian Institute of Natural Sciences wants to make the world happy with new nuclear reactors.

But: Thorium reactors can on the one hand generate electricity and yet they are as dangerous as the Hiroshima bomb. We are clearly opposed to this and do not want that further new nuclear reactor systems will be developed in the EU!
In the film „The far side of Nuclear“ announced in the program of the Thorium Conference 2018 in Brussels is the English version of the German public television and on arte several times shown film „Thorium – nuclear power without risk“. The film discusses, according to its own statement, „why nuclear power from thorium in 1945 was a technological stillbirth and why it was suddenly but the fuel of the future“. Only the risks of this technology are not mentioned in the film, even though the German title promises this. This highly controversial, partisan advertising film was made on behalf of the NDR with the support of arte 2016.

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No risk, no fun – die Renaissance der Atomkraft weltweit

Unter diesem Motto fand auf dem Münchner Marienplatz am Sonntag, dem 21. Oktober ein Gute-Laune-Fest mit viel Tanz und Musik statt.

Veranstalter ist eine selbstbewusste, finanzkräftige Gruppe „Nuclear Pride“, die es sich kampagnenmäßig zum Ziel gesetzt hat, unser Klima mit dem massiven Einsatz neuer Atomreaktoren in Europa zu retten.
Mentor dieser Gruppe ist Michael (Mike) Schellenberger [1], ein bekannter US- Pro AKW-Aktivist, der u.a. die Weitergabe von Atomwaffen an schwache Staaten zur Friedenssicherung fordert [2]. Da kommt ihm die neue Reaktor-Generation mit integrierter Wiederaufarbeitung zu pass mit der es gelintg, ohne großen Aufwand, an direkt waffenfähiges Material zu kommen.
Die gesamte Veranstaltung ist „Greenwashing pur“, die Risiken der neuen Atomreaktoren werden einfach verschwiegen, und die Position zur Weitergabe von Kernwaffen ist zu abstrus, um darauf stolz sein zu können!

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Shellenberger
[2] https://www.forbes.com/sites/michaelshellenberger/2018/08/06/who-are-we-to-deny-weak-nations-
the-nuclear-weapons-they-need-for-self-defense/#8931d94522fb
[3] http://www.bund-rvso.de/thorium-reaktor-fluessigsalz-klein.html

Aktionen der Gruppe „Atommüll“

Wollt ihr uns bei den Aktionen und Veranstaltungen unterstützen?
Wir freuen uns immer über MitstreiterInnen.

Schreibt uns!


Brief an die Mitglieder des Kreistages – Landkreis Karlsruhe

Zu: Freigemessene Abfälle aus den AKWs Philippsburg und denkerntechnischen Anlagen Karlsruhe Sehr geehrte Damen und Herren des Kreistags, wie aus ...
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Atom-Bauschutt unkontrolliert verteilen?

Die Landesregierung Baden-Württemberg entsorgt, wie andere Bundesländer auch, radioaktiven Bauschutt aus dem Rückbau von Atommeilern auf konventionellen Bauschuttdeponien und durch ...
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Thorium – Atomkraft ohne Risiko?

Flugblatt Oktober 2018
von AKW-NEE-Gruppe Aachen und
Karlsruher Bündnis gegen neue Atomreaktoren

Die Thorium Energy World Conference 29-31 October 2018, Brussels, RoyalBelgian Institute of Natural Sciences  möchte die Welt mit neuen Atomreaktoren beglücken.

Aber: Thoriumreaktoren können einerseits Strom erzeugen 
und sind doch so gefährlich wie die Hiroshima Bombe.  

(siehe Bild)

Wir stellen uns klar dagegen und wollen nicht,
dass in der EU weitere neue Atomreaktorsystemeentwickelt werden!

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Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle

Positionspapier der Atommüllkonferenz
(Stand 18. Oktober 2018)

Pdf zum herunterladen – hier klicken:

Vorbemerkung
Das Positionspapier „Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle“ ist im Rahmen der Atommüllkonferenz, einem regelmäßigen bundesweiten Treffen von Initiativen, Umweltverbänden und kritischen Wissenschaft-
ler*innen, entstanden. Das Papier ist kein Plädoyer für eine dauerhafte Oberflächenlagerung hoch radioaktiver Abfälle. Bis zur Beendigung der Oberflächenlagerung müssen die Abfälle jedoch so sicher wie möglich
gelagert werden. In Deutschland werden weiterhin in den noch laufenden Atomkraftwerken, den Forschungsreaktoren, in der Urananreicherungs-anlage Gronau und der Brennelementfertigung in Lingen täglich radioak-
tive Abfälle produziert. Es ist dringend erforderlich, diese Produktion von Atommüll durch Stilllegung der Anlagen sofort zu beenden.

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