Leser*innenbrief an die BNN KA Redaktion Region zu „Sinnlos verschleudert“

von Brigitte Schilli, Eggenstein-Leopoldshaben 15.02.19

Betrifft Leserbrief zu „Sinnlos verschleudert „ vom 13.02.19 von Heinz Wolf

Aktionär der EnBW? ein Einwohner der noch nie bei einer öffentlichen Infoveranstaltung zum Thema Stilllegung von KKP I und KKP II war,? oder Jemand der, was die Atomstromproduktion betrifft, noch im Jahre 2019 aus Blindheit oder aus Verdrängung so argumentiert? Das waren die Fragen, die mir beim Lesen des Leserbriefs von Herrn Heinz Wolf aus Philippsburg, in den Sinn kamen!

Nicht einmal die Betreiber argumentieren mehr so, bezüglich des Endes des in die Jahre gekommenen und seit Jahren immer mehr mit Pannen behafteten Atommeilers. (Allein im vergangenen Jahr acht meldepflichtige Vorkommnisse)

Sicher war und ist bei dieser lebensfeindlichen Technologie, auch nach der Abschaltung, weiterhin nur das Risiko!! Die Kosten für die Bereitstellung des Katastrophenschutzes, die Schäden, die der Uranabbau in vielen Ländern gekostet hat. Nicht zuletzt den ganzen strahlenden Atommüll, dessen Einlagerung in „Zwischenlagerhallen“, die staatliche, teure, bisher erfolglose Suche nach einem sicheren Ort für ein Endlager. Sollte es je gefunden werden, dessen Überwachung wird dem Steuerzahler und nachfolgende Generationen noch teuer zu stehen kommen, denn aus dessen Verantwortung haben sich die Kraftwerksbetreiber bundesweit mit Hilfe der Politik verabschiedet. Laut Abfallgesetz hätte kein Atommeiler genehmigt werden dürfen, ohne die Folgen zu klären, es ist höchste Zeit den Spuk zu beenden, es ist wirklich schon genug Volksvermögen nicht nur in Philippsburg, sondern landes- und weltweit in diesen Irrweg der Energiegewinnung geflossen und hat alternative Innovationen, auch die der Forschung blockiert

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