„Fake Tech“ – Atomwunschdenken am konkreten Beispiel

von Dipl. Inf-Ing. ETH Markus Kühni, 18.08.2019

Die endlich etwas ernsthafter stattfindende Klimawandeldiskussion befeuert neue Atomphantasien. Zwar lässt es sich nicht mehr so leicht leugnen, dass bisherige AKW-Konzepte zu unsicher und zu teuer sind, aber die Lobby verspricht ersatzweise eine utopische Zukunft mit AKWs der sogenannt vierten Generation. Nie wurde diese Idee publikumswirksamer verkauft, als mit dem „Waste-Annihilating Molten-Salt Reactor“ (WAMSR), also ein „Abfall-Vernichtender Flüssigsalz-Reaktor“.

Dieser Artikel zeigt am konkreten Beispiel, wie der weltweit erfolgreiche Ausbau der Neuen Erneuerbaren durch das „Versprechen einer noch besseren Lösung“ sabotiert werden soll, wie durchdringend eine PR-Maschinerie sein kann, wenn die Überbringerin so erfrischend allen Clichés widerspricht, wie leichtgläubig geneigte Kreise in Wissenschaft und Politik solche Wundermittel schlucken, wie stark sich die Proponenten dieser „Lösung“ an reinem Wunschdenken orientieren, sich grenzenlos selbst überschätzen—und schliesslich wie verfehlt es wäre, sich im Kampf gegen den Klimawandel zurückzulehnen und an eine solche „Rettung durch die Atomkraft“ zu glauben.

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