Zum Tode von Matthias Mauser,

gestorben am 21. Januar 2026

Seit über 40 Jahren gehörte Matthias zum festen, aktiven Kern der Karlsruher Anti-Atom-Bewegung.

Er gründete schon in den 1980iger Jahre mit uns die „Bürgerinitiative für die Stilllegung der Atomanlagen des Kernforschungszentrums Karlsruhe und die Umwandlung des Atomforschungszentrums Karlsruhe in ein Forschungsinstitut für alternative Energien.“


Er hielt 1986 eine Rede bei der endgütigen Stilllegung des Schnellen Brüters Karlsruhe vor der damaligen Hauptzentrale des Badenwerks.

Bei deren Nachfolger, der EnBW, trat er bei vielen Hauptversammlungen auch als kritischer Aktionär auf.

Er beteiligte sich aktiv an den Erörterungsterminen zum Zwischenlager für hochaktiven Atommüll in Philippsburg ebenso wie bei den vielen anderen atomrechtlichen Genehmigungsverfahren.


Sein Rat und seine verbindende Art waren für uns politisch wie menschlich wichtig.
Kein Weg zu einer Demonstration gegen die Atomanlagen war dem begeisterten Radfahrer zu weit, um mit uns, per Rad ´angereist´, Präsens zu zeigen. Er wird uns und der Anti-Atomkraft- Bewegung nicht nur fehlen – sein Verlust ist für uns nicht ersetzbar.

Matthias, du bist nun nicht mehr bei uns. Aber du bist sicher überall mit dabei, wo wir gegen den atomaren Wahn Widerstand leisten.