Kurzüberblick:
Das Thema ‚Atomenergie in Deutschland‘ ist für viele, auch politisch durchaus Interessierte, eigentlich erledigt – die Abschaltung aller Reaktoren bis 2022 ist ja beschlossene Sache.
Also alles in trockenen Tüchern? Leider nein!
Deutsche Forschungsinstitute beteiligen sich weiterhin an der Forschung zu neuen Typen von Atomkraftwerken. Darüber hinaus werden nach wie vor in Deutschland Kernbrennelemente hergestellt und damit AKWs (auch dicht an der Grenze zu Deutschland) am Laufen gehalten [1].
Der französische Atomkonzern AREVA – jetzt umbenannt in Framatom und Orano – betreibt seit vielen Jahren für seine Mitarbeiter eine Fortbildungseinrichtung (nun umbenannt in Framatom Professional School, FPS) auf dem Gelände des ehemaligen Kerforschungszentrums Karlsruhe, heute Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) [2].
Die Forschung zu neuen Atomreaktoren ist in Karlsruhe konzentriert – eine Reihe von Instituten am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) [3] sowie insbesondere das Joint Research Center (JRC) der Europäischen Union [4] arbeiten zum Thema ‚Atomreaktoren der 4. Generation‘ [5].
